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GRUPPENAUSSTELLUNG, ARTIST RESIDENCY & WORKSHOPS

27.09. – 13.11.2026 »We Return as Rain, and Even Stones Begin to Bloom« mit Adesuwa Aighewi, Adama Delphine Fawundu, Mónica de Miranda & Alberta Whittle

Mónica de Miranda, »The Island (A Ilha)«, 2022, HD Film, 37:30 Min., Courtesy: die Künstlerin (Film Still)

Mit dem interdisziplinären Ausstellungsprojekt »We Return as Rain, and Even Stones Begin to Bloom« setzt M.Bassy 2026 die Forschung zu panafrikanischen Kunst- und Wissenspraktiken fort und widmen sich dezidiert den panafrikanischen Stimmen, Visionen, Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen von Künstlerinnen vom afrikanischen Kontinent und aus der afrikanischen Diaspora und würdigt ihr künstlerisches Schaffen als Akte matriarchaler Weltgestaltung, des Widerstands und des kollektiven Werdens. Die Werke von Adesuwa Aighewi, Adama Delphine Fawundu, Mónica de Miranda und Alberta Whittle erzählen von Beziehungen, Handlungen und Wissen jenseits patriarchaler, weißzentrierter und kolonialer Gesellschaftssysteme und verstehen Fürsorge, Gesten des Beistands und des Mitfühlens, der Gemeinschaft, Naturverbundenheit und spirituelle Anbindung als politische Stärken. Sie verbinden historische und gegenwärtige Erfahrungen von Diaspora, Genderhoheiten und Intersektionalität mit der Forderung nach Selbstbestimmung, Inklusion und dekolonialen Realitäten.

Durch installative-, Video- und Text-basierte Arbeiten öffnet die Ausstellung bei M.Bassy  dem Publikum einen Raum für Narrationen, Kenntnisse und Rituale, die auch heute noch  – und zunehmend leider wieder mehr – marginalisiert werden. Es geht um ein ganzheitliches und matriarchales Wissen, das für die Imagination und das Entwerfen von dekolonialen, solidarischen und friedlichen Welten – nicht nur auf dem afrikanischen Kontinent, sondern auch in Europa bzw. in der Diaspora – entscheidend ist. Die Ausstellung wird ergänzt durch ein Begleitprogramm aus einer Künstlerresidenz von Adesuwa Aighewi und zwei BIPoC-Workshops #1 & 2, die sich je in einem intimen Rahmen mit intersektionalen panafrikanischen Denken und der Notwendigkeit eines damit verbundenen sozial engagierten, feministischen und künstlerischen Aktivismus beschäftigen werden, geleitet von der Filmregisseurin, Kuratorin und Redakteurin Pascale Obolo und der feministischen Aktivistin, Autorin, Dichterin und Beraterin für Frauenrechte Jessica Horn.

Teilnehmende Künstlerinnen:

Foto von Dawit N.M.

Adesuwa Aighewi

Adesuwa Aighewi (geb. 1988 in Minnesota, USA) ist Model, interdisziplinäre Künstlerin und Gründerin von Legacy.World. Ihre Arbeit erstreckt sich über Mode, Design, materielle Kultur, Fotografie, Film und Sozialforschung und untersucht die Beziehungen zwischen kulturellem Erbe, Arbeit, Identität, Eigentum und Wert. Ausgehend von ihrem nigerianischen, thailändischen und chinesischen Erbe sowie von Feldforschungen in Afrika und Asien arbeitet Aighewi direkt mit Künstlerinnen, Kunsthandwerkerinnen und lokalen Gemeinschaften zusammen, um zu untersuchen, wie überliefertes Wissen und vorhandene Fähigkeiten neue Formen kreativer und wirtschaftlicher Handlungsfähigkeit fördern können.

Legacy.World ist ein sich ständig weiterentwickelndes Ökosystem für Kreativität, Zusammenarbeit und kulturellen Austausch, das von Adesuwa Aighewi gegründet wurde. An der Schnittstelle zwischen Mode, Kunst, Forschung und Gemeinschaft untersucht das Projekt, wie bestehendes kulturelles Wissen, handwerkliches Können und lokale Ressourcen vom afrikanischen Kontinent und aus der Diapora mit einem zeitgenössischen globalen Publikum verbunden werden können, ohne dabei den Schöpfer vom Wert seiner Arbeit zu trennen. Das Projekt entstand aus Aighewis umfassender Auseinandersetzung mit den Strukturen der Modeindustrie und der ungleichen Verteilung von Sichtbarkeit, Eigentumsrechten und wirtschaftlichem Wert innerhalb dieser Branche. Legacy.World betrachtet Mode daher nicht nur als kommerzielles Medium, sondern auch als Instrument für Forschung, Vernetzung und sozialen Wandel. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, durch die Schöpfer*innen mehr Sichtbarkeit erlangen, an der Entwicklung ihrer Arbeit mitwirken und direkt mit internationalen Netzwerken und Zielgruppen in Kontakt treten können.

Foto von Amal Buford

Adama Delphine Fawundu

Adama Delphine Fawundu (geb. 1971 in Brooklyn, New York, USA) ist eine visuelle Künstlerin der ersten Generation mit Wurzeln in Sierra Leone und Äquatorialguinea in Westafrika. Sie ist Mitautorin und Herausgeberin des viel beachteten Buches »MFON: Women Photographers of the African Diaspora«, das Arbeiten von mehr als 100 Fotografinnen afrikanischer Herkunft aus aller Welt versammelt. Fawundu war zudem in der viel beachteten Netflix-Dokumentation »In Our Mother’s Garden« unter der Regie von Shantrelle P. Lewis zu sehen. Zu ihren Auszeichnungen und Förderungen zählen unter anderem das Guggenheim Fellowship, das CatchLight Fellowship, das Rema Hort Mann Artist Grant sowie ein Fellowship der New York Foundation for the Arts. Sie erwarb ihren MFA an der Columbia University. Fawundu hat öffentliche Installationen u.a. im Prospect Park in Brooklyn und in der Federal Hall in New York City realisiert. Ihre Einzelausstellungen und Performances wurden unter anderem im Utah Museum of Fine Arts in Salt Lake City, USA; im Newark Museum of Art, USA; bei Art@Bainbridge, Princeton University, USA; in der Penumbra Foundation in New York City, USA: im Miller Theater der Columbia University, USA; im Wadsworth Atheneum Museum of Art in Hartford, USA; im Museum of the African Diaspora in San Francisco, USA; im African American Museum in Philadelphia, USA sowie im Harvey B. Gantt Center for African-American Arts & Culture in Charlotte, USA gezeigt. 2026 veröffentlichte Fawundu ihre erste Monografie »Praise House« bei Archive Books. Zudem erschien ihr Künstlerinnenbuch »In Search of the Spirit House«, herausgegeben von Express Newark und Project for Empty Space. Zu den Biennalen, an denen sie teilgenommen hat, zählen die 36. São Paulo Biennale in Brasilien, die 1. Malta Biennale sowie die 12. Ausgabe der Bamako Encounters Photography Biennial in Mali. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Brooklyn Museum of Art, USA; des Museum of African Contemporary Art Al Maaden-Marrakech in Marokko; des Newark Museum of Art, USA; des Utah Museum of Fine Arts in Salt Lake City, USA; des Portland Museum of Art, USA; des Princeton University Museum, USA; des Bryn Mawr College, USA; der Brooklyn Historical Society, USA; des Norton Museum of Art in West Palm Beach, USA; des David C. Driskell Center der University of Maryland, USA sowie der Petrucci Family Foundation in Asbury, USA und in weiteren privaten Sammlungen.

©Mónica de Miranda

Mónica de Miranda

Mónica de Miranda (geb. 1976 in Porto, Portugal) ist eine bildende Künstlerin, Filmemacherin und Forscherin angolanischer Herkunft. Ihre interdisziplinäre, forschungsbasierte Praxis setzt sich kritisch mit den Schnittstellen von Politik, Geschlecht, Erinnerung, Raum und Geschichte auseinander. Ihr Werk umfasst Zeichnung, Installation, Fotografie, Film und Sound und bewegt sich an den Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion. Dabei untersucht sie Strategien des Widerstands, Geografien des Affekts, kritische Fabulation und Ökologien der Fürsorge. Mónica de Miranda ist Gründerin und künstlerische Leiterin von Hangar (seit 2014), einem Kunst- und Forschungszentrum in Lissabon, Portugal. Die Programme von Hangar schaffen Räume, in denen Künstler:innen, Kurator:innen und Forscher:innen – insbesondere aus dem Globalen Süden – gemeinsam arbeiten, Wissen entwickeln und soziale sowie kreative Netzwerke aufbauen können, die ihren Communities zugutekommen. Ihre Arbeiten wurden international in zahlreichen Ausstellungen und Biennalen präsentiert, darunter die 13. Ausgabe der 1-54 Contemporary African Art Fair in London; die 6. Kochi-Muziris Biennale in Indien; die 16. Sharjah Biennial in den Vereinigten Arabischen Emiraten; die 1. Malta Biennale, die 3. Lagos Biennial in Nigeria; die 6. Lubumbashi Biennale im Kongo; die 12. Berlin Biennale; die 12. Dakar Biennale im Senegal; die 5. Casablanca International Biennale in Marokko; Bamako Encounters – 13th African Biennial of Photography in Mali; die 14. Architekturbiennale in Venedig, Italien; BIENALSUR 2021; das Houston FotoFest in den USA (2022) sowie die 18. Ausgabe der Fotografia Europea in Reggio Emilia, Italien. 2024 vertrat Mónica de Miranda den portugiesischen Pavillon auf der 60. Biennale von Venedig mit dem Projekt »Greenhouse«. Ihre Einzel- und Gruppenausstellungen fanden unter anderem in folgenden Institutionen statt: Kochi-Muziris Biennale, Kochi, Indien; Somerset House Courtyard, London, Großbritannien; Sharjah Biennial, Vereinigte Arabische Emirate; Wexner Center for the Arts, Ohio, USA; PhotoIreland, Dublin, Irland; Caixa Cultural, Rio de Janeiro, Brasilien; Bildmuseet, Umeå, Schweden; Kadist Art Foundation, Paris, Frankreich; Calouste Gulbenkian Foundation, Lissabon; MUCEM, Marseille, Frankreich; Royal Museum for Central Africa, Tervuren, Belgien; MAAT, Lissabon; MUAC, Mexiko-Stadt, Mexiko; Barbican, London, Großbritannien; Autograph, London, Großbritannien; Frac des Pays de la Loire, Nantes, Frankreich; Uppsala Art Museum, Schweden; MNAC, Lissabon, Portugal sowie am Camões Cultural Institute in Luanda, Angola u.a. Sie erhielt das Soros Arts Fellowship (2024) und das La Caixa Foundation Fellowship (2022). 2024 wurde sie mit dem Turin Photography Award ausgezeichnet und für den Louis Roederer Photography Award for Sustainability nominiert.

© »Fisherwoman, Fisherwoman«, Foto von Mark Stedman

Alberta Whittle

Alberta Whittle (geb. 1980 in Bridgetown, Barbados) lebt und arbeitet in Glasgow, Schottland. Nach ihrem Studium der Bildenden Kunst am Edinburgh College of Art schloss sie 2011 ein Masterstudium an der Glasgow School of Art ab. 2024 promovierte Alberta an der University of Edinburgh, Schottland, und ist derzeit als Research Associate an der University of Johannesburg in Südafrika tätig. Zu ihren zahlreichen Ausstellungen zählen eine gemeinsame Präsentation zweier Künstlerinnen im IMMA, Dublin, Irland (2026), sowie weitere Einzelausstellungen bei Nicola Vassell, New York, USA (2025); Mount Stuart, Isle of Bute, UK (2024); Institute of Contemporary Art, Philadelphia, USA (2024, mit Dominique White); Institute of Contemporary Art, Los Angeles, USA (2023); Scottish National Gallery of Modern Art, Edinburgh (2023); Holburne Museum, Bath, UK (2023); Scotland + Venice, 59. Biennale di Venezia, Italien (2022); University of Johannesburg Gallery, Südafrika (2021); Jupiter Artland, Edinburgh (2021); Glasgow International (2021); Grand Union, Birmingham, UK (2020); und Dundee Contemporary Arts, Schottland (2019). Ausgewählte Gruppenausstellungen umfassen »Dancing the Revolution: From Dancehall to Reggaeton«, Museum of Contemporary Art Chicago, USA (2026); »Earth Matters, Royal Botanical Gardens«, Edinburgh (2026); »Soulscapes«, Dulwich Picture Gallery, London, UK (2024); »Black Atlantic: Power, People, Resistance«, The Fitzwilliam Museum, Cambridge, UK (2023); »Soft and Weak like Water«, 14. Gwangju Biennale, Gwangju, Südkorea (2023); »British Art Show 9« (2021–2022); »Moving Bodies, Moving Images«, Whitechapel Gallery, London (2022); »Black Melancholia«, CCS Bard Hessel Museum of Art, Annandale-on-Hudson, USA (2022); »Sex Ecologies«, Kunsthall Trondheim, Norwegen (2021); und »Life between islands: Caribbean British Art 1950s – Now«, Tate Britain, London (2021). Alberta erhielt einen Paul Hamlyn Foundation Award (2022), ein Turner Bursary (2020), den Frieze Artist Award (2020), einen Henry Moore Foundation Artist Award (2020) und den Margaret Tait Award (2018–19). Ihre Arbeiten befinden sich in den ständigen Sammlungen des Advanced Research Centre, University of Glasgow; Arts Council Collection, UK; Art Gallery of Ontario, Kanada; The Contemporary Art Research Collection, Edinburgh College of Art; Glasgow Museums Collection; Government Art Collection, Schottland; The McManus, Dundee; National Galleries of Scotland; und der University of St Andrews, Schottland.

Teilnehmende Kulturakteurinnen & Aktivistinnen:

Foto von Alexandre Gouzou

Pascale Obolo

Pascale Obolo (geb. 1967 in Jaunde, Kamerun) ist unabhängige Kuratorin, Filmemacherin und Forscherin sowie Chefredakteurin von Afrikadaa. In ihrer kuratorischen Arbeit beschäftigt sie sich aus einer dekolonialen Perspektive mit Archiven, Erinnerungen, unterrepräsentierten Erzählungen und Formen der Wissensvermittlung. Sie versteht Kuratieren als einen kollektiven Raum für Forschung, Wissensaustausch und Experimentieren, in dem Wissen zirkuliert und ständig neu gedacht wird. Als Gründerin der African Art Book Fair in Dakar und Co-Direktorin von Miss Read in Berlin ist sie zudem Mitinitiatorin und Co-Direktorin von Labo Bénin in Benin, einem kuratorischen Ausbildungsprogramm von La Grande-Place.

»Feminist Freedom Fighter«, Foto von Mikaela Westerholm

Jessica Horn

Jessica Horn (geb. 1979) ist eine (ost-)afrikanische feministische Vordenkerin, preisgekrönte Dichterin und Gründerin sowie Direktorin von Hindura Studios, einer in Nairobi, Kenia, ansässigen Social-Design-Agentur, deren Arbeit auf Zukunftsdenken und feministischen Perspektiven basiert. Sie wuchs in Lesotho und Fidschi auf und hat in neun Ländern gelebt, darunter Sierra Leone, Ghana und Kenia – Migrationserfahrungen, die ihre transnationale Perspektive maßgeblich geprägt haben. Mit einem beruflichen Hintergrund im Bereich der Gesundheitsrechte von Frauen gründet Jessicas Arbeit auf Körperpolitik und Fragen kollektiver Transformation aus einer verkörperten feministischen Perspektive. Ihr Buch »African Feminist Praxis: Cartographies of Liberatory Worldmaking« (Sage, 2025) dokumentiert Jahrzehnte feministischer Mobilisierung auf dem afrikanischen Kontinent. Ihre Leidenschaft für Archive überträgt sie auch auf den Film: Vor Kurzem führte Jessica Regie bei »The Temple of Her Skin«, einem Dokumentarfilm über die Erfahrungen afrikanischer Frauen mit Tätowierungen und Skarifizierungen. Zudem ist sie Gastgeberin des »The Beautiful Policy Podcast«, in dem sie mit Praktiker*innen spricht, die radikale Visionen in konkrete Strukturen und Handlungsmodelle überführt haben. Als führende Persönlichkeit im Bereich der Philanthropie war sie Programmdirektorin des African Women's Development Fund und wurde 2021 zur Regionaldirektorin des ostafrikanischen Büros der Ford Foundation ernannt – als erste afrikanische Frau in dieser Position. Darüber hinaus war sie Vorstandsmitglied von Mama Cash, Urgent Action Fund-Africa und dem Fund for Global Human Rights und ist Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe des African Feminist Forum. Als aktivistische Dichterin nutzt Jessica Poesie als Medium, um Menschenrechtsverletzungen zu thematisieren und das Konzept revolutionärer Liebe zu erkunden. 2009 erhielt sie für ihr Gedicht »They have killed Sizakele« den IRN FannyAnn Eddy Poetry Award und 2001 für ihr Gedicht »Dis U.N: For Rwanda« den von June Jordan jurierten Sojourner Poetry Prize. Zudem ist sie Autorin des Gedichtbands »Speaking in Tongues« (Mouthmark, 2006). Jessica wurde von Applause Africa zu einer der »40 African Changemakers under 40« ernannt.
 

Eröffnung: 26.09.2026, 19 Uhr

Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org
 
M.Bassy e.V., Schlüterstraße 80, 20146 Hamburg
Laufzeit: 27.09. – 13.11.2026, Öffnungszeiten: Do - So, 14 – 18 Uhr
 

Begleitprogramm:

BIPoC-Workshop #1: 10.10.2026, 18 Uhr

»The Panafrican Library Will Not Be Colonized // Part II« mit Pascale Obolo

Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org

»The Panafrican Library Will Not Be Colonized« ist ein mobiles kuratorisches Reading Room-Projekt, das auf den Archiven der zehn Ausgaben der African Art Book Fair (AABF) und dem Projekt Augmented Library basiert. Der Reading Room widmet sich panafrikanischen und diasporischen publizistischen Praktiken, die mit Kämpfen und publizistischen Experimenten in Resonanz gebracht werden. Als hybrides Konzept gedacht und als lebendiger Ort konzipiert – zugleich Leseraum, kollektive Hörstation und Diskussionsplattform –, untersucht der Reading Room das Verlegen von Publikationen als politisches Instrument, als Raum des Widerstands, als Technologie des kollektiven Geschichtenerzählens und als Geste der Selbstarchivierung durch mündliche Erzählungen angesichts der Mechanismen der Auslöschung oder Homogenisierung.

BIPoC-Workshop #2: 16.10.2026, 19 Uhr

mit Jessica Horn (weitere Informationen werden in Kürze bekannt gegeben!) 

Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org

Wir danken der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS für ihre Förderung und Unterstützung des Projektes. Unser großer Dank geht ebenso an die Studios von Mónica de Miranda und Alberta Whittle sowie an das Modern Institute, Glasgow, Schottland für ihre Zusammenarbeit.