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AFROPA #1

24.10.2020
»Afropa - Visionen einer gemeinsamen Zukunft von Afrika und Europa«
Talk mit Heba Y. Amin

Heba Y. Amin, The Master’s Tools I, 2018, black-and-white photograph, 34 x 43".

Talk mit Heba Amin am 24.10.2020 über ihre Kunst und
ihre Installation Operation Sunken Sea.

Die Kontinente Afrika und Europa sind über eine lange, häufig leidvolle Geschichte miteinander verbunden. Darin entstanden immer wieder politisch geprägte Zukunftsvisionen für ein Miteinander. Heute ist die Frage nach einer visionären Idee für eine positive gemeinsame Zukunft der Nachbarkontinente Afrika und Europa besonders dringend. Welche aktuellen Visionen gibt es? Welche gab es in der Vergangenheit? Mit der dreiteiligen Programmreihe »Afropa« wollen wir gemeinsam mit Künstlern und Schriftstellern heutige und frühere Zukunftsvisionen und die Motivationen dahinter für Afrika und Europa kennenlernen und diskutieren.

Als Auftakt für unsere Programmreihe laden wir die aus Kairo stammende Künstlerin Heba Y. Amin zu M.Bassy ein, um mehr über ihre auf der Biennale 2018 in Berlin gezeigte Installation Operation Sunken Sea zu lernen. Hintergrund: In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts – auf dem Höhepunkt der europäischen Kolonialisierung Afrikas – kam der deutsche Architekt Hermann Sörgel auf die Idee, das Mittelmeer durch einen riesigen Staudamm auszutrocknen. Die dadurch entstehende Landverbindung zwischen den Kontinenten sollte es Europa erleichtern, neuen Lebensraum jenseits des Mittelmeers zu erobern. Seine von ihm als pazifistisch beschriebene Vision eines neu geschaffenen Kontinents nannte er Atlantropa. Die aus Kairo stammende und in Berlin lebende Künstlerin Heba Amin legt die megalomanischen Phantasien Sörgels und seiner Epoche in ihrer Installation Operation Sunken Sea bloß. Bestandteil ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema war eine intensive Recherche. Im Gespräch mit Heba Amin wollen wir ihre künstlerische Annähherung an das Thema Atlantropa kennenlernen.

Heba Y. Amin

Heba Y. Amin (*1980 in Kairo, Ägypten) ist bildende Künstlerin, Forscherin und Dozentin, die heute in Berlin lebt und arbeitet. Sie wurde in Kairo geboren und studierte in den USA und in Berlin. Sie unterrichtet am Bard College Berlin. Ihre Werke wurden u.a. auf der Dak'Art Biennale 2016, der Marakkech Biennale – Parallel Projects 2016, im Museum of Modern Art in Warschau und im Kunstverein in Hamburg ausgestellt und ihre Installation »Operation Sunken Sea« auf der Berlin Biennale 2018 präsentiert.

24.10.2020 – Talk mit Heba Y. Amin,
19.00 Uhr

Eintritt (Spende): 10,- EUR
Nur mit Reservierungen: reservation@m-bassy.org
Die Veranstaltung ist ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

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Schutz- und Hygienemaßnahmen

Die Reihe AFROPA wird von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. unterstützt.
Das M.Bassy Jahresprogramm wird von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg unterstützt.

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