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Concert & Poetry & Togetherness

21.3.2026, 19 Uhr – »Dreams Don't Flow in Square Houses« mit JNR Williams, Stefan Iyapah & David Osaodion Odiase

JNR Willams, video still US IN MAYOR

Feiert zusammen mit uns M.Bassy‘s 10-jähriges Jubiläum und begrüßt den Singer-Songwriter JNR Williams und seinen Musikerkollegen Stefan Iyapah aus London sowie den Dichter David Osaodion Odiase aus Lagos. Seit unserer Gründung hat sich M.Bassy dafür eingesetzt, eine Plattform für zeitgenössische künstlerische Positionen und Diskurse aus Afrika und der Diaspora zu schaffen. Gemeinsam haben wir einen Raum für öffentliche Begegnungen, offenen Dialog und kulturellen Austausch geschaffen und über 200 Künstler aus ganz Afrika und der Diaspora vorgestellt. Dieser Meilenstein ist ein Beweis für die Kraft der Gemeinschaft, die Widerstandsfähigkeit und unseren gemeinsamen Glauben an eine Zukunft der Vernetzung zwischen Kulturen und Kontinenten.

Die Veranstaltung ist Teil unserer 2026 Lyrik- und Literaturreihe »Dreams Don't Flow in Square Houses« (Träume fließen nicht in quadratischen Häusern), die ausgewählte Wortdichterinnen, Poetinnen und Autor*innen aus der afrikanischen Diaspora nach Hamburg einlädt. Die Reihe reflektiert afro-diasporische Schreibkunst, Poesie und Literatur als sozial engagierte Kunstpraktiken, die dominante Narrative hinterfragen, das Imaginieren gemeinsamer Welten fördern und Zusammengehörigkeit stärken. Die titelgebende Metapher impliziert, dass starre, westliche Denk- und Gesellschaftsstrukturen die Freiheit des Denkens, des Handelns und der Kunst behindern. Sie steht für den Anspruch der Reihe, Dicht- und (Song-)Schreibkunst als fluide, freie, kritische und künstlerische Prozesse zu begreifen, aus denen gesellschaftliche Transformation entspringt und durch die rassistische und unterdrückerische Systeme aufgebrochen werden können. Bei jeder Veranstaltung tauchen wir in einen intimen künstlerischen Dialog mit unseren Gästen über die verbindende Kraft von Worten und Lyrik ein, erkunden Stimmen, Texte und Bedeutungen und diskutieren die Zwischenräume von Kreativität, Verletzlichkeit, Würde, Gemeinschaft und Solidarität innerhalb einer gemeinsamen afro-diasporischen Geschichte.

JNR Willams

JNR Williams

JNR Williams wurde als Sohn karibischer Eltern in East London geboren und wuchs in einem kreativen Haushalt auf. Beeinflusst von R&B und durch seine Großmutter an den Jazz herangeführt, fand er Inspiration bei Legenden wie Louis Armstrong, Diana Washington und Nina Simone sowie bei zeitgenössischen Künstlern wie Frank Ocean, Tyler the Creator, Nick Hakim und James Blake. Sein Musikstil verbindet Jazz, Soul und Experimentelles mit gospelartigen Vocals. JNR Williams überarbeitete Washingtons Jazz-Standard »What a Difference a Day Makes« und erregte mit seiner Interpretation Aufmerksamkeit, als sie in Annie Macs BBC Radio 1-Show »Future Sounds« gespielt wurde, was das Interesse großer Plattenlabels weckte. 2017 unterschrieb JNR einen Vertrag bei Insanity Records, unter dem er zwei EPs veröffentlichte: »Where We Start« und »Withers On The Vine«. Er begab sich auf eine Support-Tournee durch Europa und spielte vier ausverkaufte Headliner-Shows. JNRs Track »What A Difference« wurde bei BBC Introducing zum Track der Woche gekürt und bei MistaJam's Jam Hot auf BBC Radio 1Xtra gespielt. JNR hatte außerdem das Vergnügen, mit einigen der angesehensten Künstler*innen der Szene zusammenzuarbeiten, darunter Celeste, Jungle, Theophilus London, Joy Crookes, MJ Cole, Loyle Carner, Kojey Radical, Swindle, Kay Young, Olivia Dean, Anais und Anushka. Er war auch auf Chart-Alben wie Loyle Carners »Hugo« mit dem Titel »Homerton Jungle's Volcano«, mit dem Titel »Good at Breaking Hearts« und auf Swindles »New World« mit dem Titel »Lost« zu hören. JNR arbeitet derzeit an neuer Musik, die später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

jnrwilliams.com
instagram.com/jnrwilliams

JNR WILLIAMS - A Prayer
David Osaodion Odiase, »The Agony Of Dying Trees«, 2025, Video Still

David Osaodion Odiase

David Osaodion Odiase ist ein transdisziplinärer Dichter und Mitglied des »African Narrative Collective«, dessen Praxis die Schnittstellen zwischen Poesie, Performance, Film, indigenen Technologien und spekulativen Methoden durchquert. Seine Arbeit setzt sich kritisch mit den verflochtenen Narrationen, Erkenntnistheorien und kulturellen Vorstellungswelten Afrikas auseinander und versucht, hegemoniale Narrative zu demontieren und indigene Wissenssysteme als wichtige Instrumente für die Neugestaltung der Welt in den Vordergrund zu rücken. Odiases Werke wurden weltweit in Institutionen und auf Festivals präsentiert, u.a. auf Kampnagel Hamburg, in der Akademie der Künste Berlin, im Haus der Kulturen der Welt (HKW) und beim Lagos International Poetry Festival, Nigeria.

instagram.com/thedavidodiase

21.3.2026, 19 Uhr – Konzert von JNR Williams und Stefan Iyapah & Poetry von David Osaodion Odiase

Die Veranstaltung is leider ausgebucht !

Ort:M.Bassy e.V.
Schlüterstrasse 80
20146 Hamburg

Bitte reservieren via: reservation@m-bassy.org

10 Years of M.Bassy – With All Our Love

Dear Artists, Collaborators, and Friends,
As M.Bassy turns 10, our hearts are full of gratitude. Before anything else, we want to say: thank you. Thank you to everyone who believed in us and shared your heart with us, even when M.Bassy was still fragile, uncertain, and just an idea. When we began, we had no guarantees. No stability. No roadmap. Just a profound need to create a space where our narratives could exist with dignity—a space where artists from the African continent and its diaspora could speak in their own voices, without distortion or compromise. What we had was belief. What we received from you was trust. Some of you joined us without fees. Some of you sent work across oceans. Some of you lent us your names, your networks, and your reputations. All of you gave us something precious. You did not simply contribute to a program; you carried a vision.

M.Bassy was built on long nights, personal risk, unpaid labor, and collective courage. But above all, it was built on relationships, conversations, solidarity, and the quiet understanding that what we were doing mattered.
M.Bassy is now 10 years old. When we look back, we do not see events; we see faces and feel emotions. We see moments of vulnerability and strength. We see artists holding space for one another. We see a community that chose love over hierarchy, collaboration over competition, and courage over comfort. You are part of this story. Every exhibition. Every performance. Every gathering. Every shared meal. Every exchange across tables and borders—you are woven into all of it. As we celebrate this milestone, we would be deeply honored if you could share a few words about your connection to M.Bassy—a reflection, a memory, a sentence, or even just a single word. Your voice will help us celebrate the collective spirit that made these ten years possible.From the bottom of our hearts: thank you for believing in us, trusting us, and creating with us. M.Bassy exists because of you.

With love, deep gratitude, and honor,

The M.Bassy Team

Wir danken der Abteilung Literatur der Behörde für Kultur und Medien in Hamburg für die finanzielle Unterstützung der Reihe.

Kulturbeoerde Hamburg